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Oh, wie schön ist Amsterdam!

Seit unserer Asienreise sind acht Monate ins Land gezogen. Unsere guten Vorsätze, den Blog weiter aktuell zu halten, mit Wochenendausflügen oder kreativen Projekten, ist uns bisher nicht gelungen. Grund dafür ist der Alltag, der einen – kaum zurück zu Hause – wieder eingeholt hat! In dem die Zeit gerne mal knapp ist, man schon genug mit den alltäglichen Aufgaben hat und es schwer fällt, die innere Balance zu halten. Zwar gelingt es uns seit der Asienreise besser, einen ausgewogenen Lebensstil zu führen, trotzdem mussten wir wieder aufbrechen, diesmal nach Amsterdam, um einen kleinen Stupser zu bekommen und unserer Schreibpause ein Ende zu setzen.

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Amsterdam hat uns inspiriert, positiv aufgeladen und bezaubert. Wir bezogen für vier Nächte ein kleines, aber süßes AirBnB-Apartment im Westen der Stadt. Die Dachterrasse – das heimliche Ausschlusskriterium bei der Suche nach der perfekten Unterkunft – stellte sich angesichts der Hitzewelle als goldwert heraus. Dort konnten wir wunderbar die warmen Sommerabende ausklingen lassen oder Grillen. Auf diese Weise haben wir uns das ein oder andere teure Abendessen sparen können. Während die Kosten für Transport und Lebensmittel vergleichbar mit denen in Deutschland sind, sind die Preise für Übernachtungen und für Speisen und alkoholische Getränke im Restaurant im Vergleich nämlich recht hoch.

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Grachtenfahrten und was sonst noch entspannt

Unsere Stadterkundung begannen wir natürlich mit einem Bummel durch die kleinen Gassen des Zentrums von Amsterdam, entlang der zahlreichen Kanäle, die so prägend für das Stadtbild sind. Es ist bemerkenswert, wie homogen die Architektur im Stadtzentrum ist. Die meisten Fassaden der Grachtenhäuser sind gut erhalten oder wurden im Stil des 17. Jahrhunderts rekonstruiert. Die einzige Bausünde scheint das Gebäude der Niederländischen Oper zu sein, zumindest wurde sie als solche von unserem Bootskapitän auf einer Grachtenfahrt tituliert.

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Eine Grachtenfahrt steht bei allen Amsterdam-Touristen – und das sind nicht wenige – ganz oben auf der To-Do-Liste. So auch bei uns, nur wollten wir keinesfalls eines dieser großen Touristenboote nehmen, die wie schwimmende Busse aussehen, sondern eine individuelle Tour mit einer kleinen Gruppe. Die kumpelhaften Texte und stimmungsvollen Bilder auf der Website von Those Dam Boat Guys, hatten uns sofort überzeugt, doch leider waren wir zu spät dran… Diese verdammt guten Bewertungen auf Tripadvisor, sorgen leider auch dafür, dass die Jungs permanent ausgebucht sind. Auf Empfehlung buchten wir dann bei Friendship, dem direkten Konkurrenten von Those Dam Boat Guys, die uns eine unterhaltsame Fahrt bescherten, mit ca. 24 Mann an Bord. Das nächste Mal würden wir uns allerdings etwas mehr beeilen bei der Buchung… oder noch besser: Man lädt sich auf das Boot eines Locals ein! Da schaut man schon recht neidisch, wenn ein Boot mit dampfenden Grill und gedecktem Tisch vorbeizieht!

 

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Ein beliebter Schnappschuss auf einer Grachtenfahrt sind die sieben Brücken der Reguliersgracht. 

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Am Ij ist das eindrucksvolle NEMO-Gebäude gelegen, darin ist ein Museum für Technologien und Wissenschaften untergebracht. 

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Die Magere Brug, die wohl berühmteste Brücke Amsterdams. 

Überhaupt wissen die Amsterdamer, wie man das Leben genießt. Ab 18 Uhr werden die Stühle vor den Haustüren bezogen, und ausgestattet mit einem Glas Aperitif wird der Feierabend zelebriert. Ob das immer so ist, oder ob wir einfach nur eine Woche mit idealen Wetterbedingungen erwischt haben, können wir nicht sagen.

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Uns zeigte sich die Stadt sehr entspannt, auch wenn die Touristenmassen nicht zu leugnen sind. Es mag daran liegen, dass wir uns weniger im Zentrum, dafür aber mehr in den angrenzenden Viertel aufhielten. Im Jordaan-Viertel hat es uns am besten gefallen. Dort reihen sich hippe Läden und gemütliche Cafés aneinander.

Eine großartige Entdeckung machten wir außerdem ganz in der Nähe des Bahnhofs: Ein kleines Fischgeschäft (Haarlemmerdijk 4), in dem man rohen Hering mit Zwiebeln und Essiggurken bekommt. Ein typischer Snack für Amsterdam und wahnsinnig lecker! Bestellt man broodje haring, bekommt man das Ganze in einer Semmel. Wir haben uns aber von einer Einheimischen sagen lassen, dass er typischerweise pur gegessen wird und so natürlich viel intensiver schmeckt.

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Industrie-Chic im Amsterdamer Norden

Dem Trubel der Stadt entkommt man auch per Fähre. Direkt hinter dem Hauptbahnhof legen verschiedene, kostenlose Linienfähren an. Nummer 4 beförderte uns zur ehemaligen NDSM-Werft. Dieses riesige Areal einer alten Schiffswerft ist heute ein beliebter kultureller und kreativer Hotspot der Stadt.

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Unterwegs mit der Fähre auf dem Ij-Fluss hat man einen tollen Blick auf die moderne Architektur der Stadt. 

Eine der riesigen Hallen beherbergt zahlreiche Küstlerateliers, es werden viele Konzerte, Festivals, Ausstellungen und sonstige Veranstaltungen angeboten und alle drei bis vier Wochen findet auf dem Gelände der größte Flohmarkt Amsterdams  statt.

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Die Ateliers der Künstler sind äußerlich so unterschiedlich wie wahrscheinlich die Personen selbst. Hier arbeiten Fotografen, Designer, Bildhauer, Musiker und Architekten in ihren selbst gebauten Ateliers nebeneinander. 

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Die beiden Lokale Pllek und Noorderlicht sind definitiv einen Besuch wert, sie laden zum gemütlichen Abhängen oder Feiern ein. Das tonnenartige Gebäude des Café Noorderlichts liegt wunderschön am Kanal mit Blick auf Amsterdam und ist von einer herrlichen Terrasse, bzw. Garten umgeben. Wir saßen in der Nachmittagssonne unter flatternden Segeln und Fähnchen an gemütlichen Tischen im Gras und spürten das dies ein ganz besonderer Fleck von Amsterdam ist. Weil uns die Atmosphäre dort so gut gefiel und uns von einem Festival erzählt wurde, beschlossen wir zwei Tage später nochmal zurück zu kehren.

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Das Café Noorderlicht. 

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Die Terrasse des Café Noorderlichts. 

Das Paradijs Festival war von einem bunt gemischten Publikum besucht, trotzdem hatten wir das Gefühl, die einzigen Touristen zu sein unter lauter locals. Dieses Gefühl lieben wir auf Reisen, einfach etwas stinknormales zu tun, als wäre man in der Stadt oder dem Ort zu Hause. Wenn dann die Sonne langsam unter geht, die Gesichter in goldenes Licht getaucht werden und man barfuß zur Musik tanzt, dann möchte man, dass der Moment nie aufhört.

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Das leibliche Wohl kommt in Amsterdam bestimmt nicht zu kurz

Ich könnte fast behaupten, dass sich ein Amsterdambesuch schon allein, wegen der kulinarischen Besonderheiten lohnt! Von dem köstlichen Hering haben wir ja schon berichtet. Mindestens genauso gut ist eine ordentliche Portion der dicken holländischen Pommes, den Frites. Typisch sind auch die Bitterballen, die frittierten Fleischragout-Bällchen, die man mit Senf als Snack verspeist. Wer auf richtigen Süßkram steht, wird Stroopwafeln lieben, dünne Waffeln mit Karamellfüllung.

Und natürlich gibt es überall Käsegeschäfte! Wir haben uns wirklich schwer getan, uns auf ein paar Sorten zu beschränken, da wir nur mit Handgepäck unterwegs waren. Eingeschweißt lässt er sich super transportieren und ist auch noch ein tolles Mitbringsel.

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Für eine kleine Stärkung zwischen Museumsbesuchen bietet sich The Seafood Bar an. Ganz in der Nähe des Stedelijk Museums befindet sich dieses feine Bistro. Die Portionen sind liebevoll angerichtet, großzügig und absolut köstlich!

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In der The Seafood Bar bekommt man feinen Fisch und Meeresfrüchte. 

Und natürlich muss man auch in einem Coffeeshop gewesen sein, sonst ist es fast so, als wäre man gar nicht in Amsterdam gewesen. Wir wunderten uns allerdings ein bisschen über die unzähligen Coffeeshops im Zentrum, die mit lieblosem Interieur so gar keinen einladenden Eindruck auf uns machten. Aber wie es so schön heißt, wer suchet der findet. Den kleinen Coffeeshop La Tertulia in der Prinsengracht 312 entdeckten wir zufällig und bei nachträglicher Recherche wurde unser positiver Eindruck auch nur bestätigt. Hier sitzt man an der bunt bemalten Hauswand mit Blick auf die Prinsengracht. Abseits vom Touristenrummel lässt es sich dort sehr gut entspannen.

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Nützliche Tipps

Museen

Die Museenlandschaft in Amsterdam ist riesig und man kann sich kaum zwischen den verschiedenen Häusern und Ausstellungen entscheiden. Am besten man sucht sich je nachdem wie viel Zeit man hat, zwei bis drei Museen raus und legt den Besuch auf den Vormittag, wenn noch nicht so viel los ist. Zu empfehlen ist auch der vorzeitige Kauf der Eintrittskarten online, um Warteschlagen zu umgehen. Allerdings ist man dann meistens an eine Uhrzeit gebunden. Ab vier Museumsbesuchen lohnt es sich erst die Museumkaart für knapp 60 Euro zu kaufen, mit der man fast alle Museen kostenlos besichtigen kann.

Radfahren

Mit dem Rad kommt man am Schnellsten durch die Stadt, aber Vorsicht mit den Roller-Fahrern. Sie dürfen den Fahrradweg ebenfalls benutzen und überraschen einen meist von hinten ohne zu hupen. Also immer schön rechts halten!

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Artículo en español

Oh, precioso Amsterdam!

Desde la vuelta de nuestro viaje por Asia han pasado ya ocho meses. Nuestros buenos propósitos de mantener el blog actualizado, con viajes de fin de semana o proyectos creativos, se ha quedado hasta la fecha en eso, en propósitos, y es que la rutina diaria nos ha absorbido desde el mismo momento en el que hemos estado de nuevo en casa. El tiempo siempre esta justo, son muchas las tareas a realizar y es difícil encontrar el equilibrio interior. Cierto és que desde que volvimos de Asia estamos consiguiendo llevar un estilo de vida más equilibrado, pero aún así hemos necesitado romper la rutina, esta vez con un viaje a Amsterdam, que nos ha dado el impulso necesario para terminar con esta pausa de publicaciones.

Amsterdam nos ha inspirado y recargado de energía positiva y magia. Nos hemos alojado cuatro noches en un pequeño pero encantador apartamento en la zona Oeste de la ciudad. La terraza – para nosotros condición indispensable en la búsqueda del alojamiento perfecto – fue la clave para disfrutar al máximo la ola de calor en estos días. Así disfrutamos de las cálidas tardes de verano descansando y haciendo barbacoas. También de esta manera nos hemos ahorrado alguna que otra cena cara. Los precios del transporte, los alimentos, y salir a cenar o a tomar algo allí, son bastante caros si se comparan con los de Munich, donde vivimos en Alemania.

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Paseos en barco por los canales

Para empezar a tantear la ciudad nos dimos un paseo por las pequeñas calles del centro, siguiendo los numerosos canales que que tan presentes están en la imagen que se tiene de Amsterdam. Llama la atención especialmente lo homogénea que es la arquitectura en la parte antigua de la ciudad. Todas esas viejas fachadas, construidas la mayoría en el siglo XVII, se conservan muy bien o están reconstruidas en el mismo estilo. La única construcción que desentona con la belleza del resto es el edificio de La Ópera neerlandesa. Según nos contó el capitán del barco en el que íbamos, hasta los holandeses se avergüenzan del edificio.

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Un paseo en barco por los canales es una de las cosas que no pueden faltar en una visita turística a Amsterdam. También en nuestro caso era así, solo que no queríamos de ninguna de las maneras hacerlo en uno de esos barcos gigantes que parecen autobuses y que apenas pueden pasar por los canales más anchos, si no que buscábamos hacerlo con un tour individual de pequeños grupos de turistas. Para ello encontramos a Those Dam Boat Guys que nos convencieron enseguida con sus textos cercanos y fotos llenas de encanto en su página web. Por desgracia tenían ya para esos días todo reservado, …y es que con esas críticas tan buenas en Tripadvisor se aseguran tener todas las plazas vendidas siempre con mucha antelación. Al final, por recomendación lo contratamos con Friendship, su competencia directa, con los que hicimos un tour entretenido, junto con una veintena de turistas. La próxima vez nos preocuparemos antes de contratar, …o mejor todavía intentaremos hacer amistad con alguien de allí ¡que tenga su bote propio! ¡Hay que ver que envidia da cuando ves pasar una pequeña embarcación con la mesa preparada para comer y esa barbacoa humeante!

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La vista de los siete puentes es una imagen característica de Amsterdam y se puede ver en los paseos en barco desde la confluencia de los canales Keizergracht con Reguliersgracht.

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A orillas del Ij se encuentra el impresionante edificio del museo NEMO de tecnología y ciencias. 

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El puente Magere Brug es el más famoso de Amsterdam. 

La gente de Amsterdam se lo saben montar muy bien para disfrutar la vida. Hacia las 6 de la tarde se sacan sillas y mesas a la puerta de las casas o oficinas y se celebra con algo de comer y de beber el final de la jornada laboral. Si siempre lo hacen así o solo fue así por las excelentes condiciones climáticas no lo podemos asegurar.

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No se puede obviar la cantidad de masas de turistas que se mueven por la ciudad, pero aún así hemos tenido la sensación de estar en una ciudad muy relajada. Quizás porque no hemos estado mucho tiempo en el mismo centro si no por los barrios colindantes. En especial nos ha gustado el barrio de Jordaan, allí está repleto de tiendas de moda y cafés con encanto.

Se merece una mención especial la pescadería que descubrimos en una calle cercana a la estación central, (Haarlemmerdijk 4), una pequeña tienda donde compramos unas porciones de arenque crudo con cebolla y pepinillo. Es algo típico de Amsterdam que comen los holandeses para picar algo entre horas, y esta ¡realmente bueno! Si pides broodje haring te lo preparan con pan como un bocadillo, pero alguien de allí nos aconsejo que es más típico comerlo sin pan y así es el sabor mucho más intenso.

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Zona industrial con estilo en el norte de Amsterdam

También puede escaparse uno del barullo de la ciudad viajando en ferri. Justo detrás de la estación central salen diferentes líneas de ferris gratuitos. La numero 4 te lleva a la zona de los viejos astilleros (NDSM-Werft). Esta enorme área donde antaño se construían y botaban enormes barcos es hoy un lugar dedicado a la cultura y a la creatividad y que se ha vuelto muy querido para los amsterdameses.

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Navegando con el ferri por la bahía Ij se pueden ver los edificios modernos situados en su misma orilla. 

Una de las enormes naves esta ocupada ahora por una innumerable cantidad de talleres y oficinas donde trabajan artistas de todo tipo de disciplinas creativas. Allí se realizan cantidad de conciertos, festivales, exposiciones, y otros eventos, y cada tres o cuatro semanas tiene lugar allí el rastro mas grande de Amsterdam.
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Los talleres de los artistas son tan diferentes unos de otros como lo son seguramente las personas que los ocupan. Aquí trabajan fotógrafos, diseñadores, músicos, escultores y arquitectos unos a lado de otros en sus locales creados por ellos mismos. 

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Los dos locales, Pllek y Noorderlicht, animan a pasar allí las tardes enteras viendo las puestas de sol, o a celebrar fiestas por las noches. Se merecen sin lugar a duda una visita. El local, con techo abovedado, del café Noorderlichts está situado de manera maravillosa en la orilla de un ancho canal, con vistas a Amsterdam, y rodeado de una bonita terraza ajardinada. Allí disfrutamos bien de este maravilloso lugar, sentados en mesas situadas en el césped, a la sombra de unas antiguas velas de barco atadas a modo de sombrillas que nos protegían del sol de medio día. Como nos gusto decidimos volver para cenar otro día, y cuando quisimos reservar mesa, los empleados nos contaros que el día en cuestión se iba a celebrar allí un festival, „pues mejor todavía“ pensamos entonces nosotros.

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Edificio del Café Noorderlicht. 

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Y la terraza del Café Noorderlicht. 

En el “Paradijs Festival” había todo tipo de público, aunque tuvimos en todo momento la sensación de ser los únicos turistas allí entre un montón de gente local. Esta es una sensación que nos encanta tener en viajes, el hacer cosas sencillamente normales como si estuvieras en tu propia ciudad. Cuando poco a poco se va poniendo el sol, las caras van reflejando destellos dorados, y empiezas a bailar descalzo, piensas ojalá este momento no se termine nunca.

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Del placer del buen comer también se puede disfrutar en Amsterdam

Casi podría decir que una visita a Amsterdam merece la pena solo por las especialidades culinarias que se pueden probar allí. De los arenques ya os hemos hablado antes, pero tampoco dejan indiferente a nadie las generosas porciones de patatas fritas holandesas, las llamadas frites. También son típicas de allí las bitterballen, albondigas de carne fritas que se comen con mostaza. Y para quien le gusten los dulces allí se puede uno enamorar de las stroopwafeln, finos gofres bañados en caramelo para comer a cualquier hora.

Y claro, también hay un montón de increíbles tiendas de quesos. Como viajábamos solo con equipaje de mano tuvimos que contenernos mucho para comprar solo un par de ellos. Así pues nos los llevamos envasados al vacío, que esta muy bien también porque puede servir de regalo como souvenir del viaje.

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Si se quieren recuperar fuerzas entre museo y museo la mejor optión es The Seafood Bar, cerca del museo Stedelijk. Preparan con mucho esmero unas buenas porciones y esta sencillamente exquisito.

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Marisco de buena calidad, en el The Seafood Bar. 

Y claro, también hay que entrar en algún Coffee-Shop, si no es como si no hubieras estado realmente en Amsterdam. Llama la atención la gran cantidad Coffes-Shops que hay por el centro, que tienen un aspecto muy descuidado y que no invitan mucho a entrar. Pero como bien se suele decir, el que busca, encuentra, y nosotros encontramos el Coffeeshop La Tertulia en la dirección Prinsengracht 312. Aquí te puedes sentar relajado en un bonito entorno, al pie de una fachada pintada de colores, en frente de un pintoresco canal y sin el estrés de las masas de turistas a tu alrededor.

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Consejos prácticos

Museos

La oferta de museos en Amsterdam es tan amplia que te costará decir cuales quieres ver. Lo mejor es no agobiarse y tomárselo con calma. Uno por día es un buen ritmo, dos, a no ser que tengan muy poco contenido, ya es demasiado. Es muy recomendable planear la vista por la mañana, temprano a poder ser, cuando todavía no hay demasiada gente, y comprar las entradas en internet de manera anticipada ayudará a evitar largas y molestas colas innecesarias.
A partir de cuatro visitas a museos ya sale rentable sacar la entrada Museumkaart, que cuesta 60 € y con la que puedes entrar a la mayoría de los museos.

Ir en bici

Con la bici se mueve uno por la ciudad muy rápida y cómodamente, pero hay que ir con cuidado con las motocicletas. Les está permitido circular por el carril bici y adelantan continuamente a las bicis sin avisar de ninguna manera, así que hay que mantenerse a la derecha siempre en la medida de los posible.

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1 Comment

  1. Ronja says

    .. hab gerade zufällig entdeckt, dass es bei eurem Blog auch nach der großen Reise weitergeht! Voll schön, freu mich auf viele neue Orte!
    Und wenn ich mal in Amsterdam bin weiß ich ja jetzt Bescheid, voll viele gute Tipps- danke!
    AHOIIII Ronja

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